Die Landwirtschaft

Die Bauern der Gemeinde Erlenbach produzieren hauptsächlich Milch und Fleisch. Durch ihre Arbeit tragen die Bauern zur Erhaltung des Landschaftsbildes bei. Dank fachkundiger Waldarbeit können Elementarschäden vermieden werden, da der Wald in unserer gebirgigen Gegend eine wichtige Schutzfunktion hat. Er hält die Schneedecke fest und verhindert so Lawinen, dämmt Hochwassergefahr und bietet Schutz vor Steinschlag und Bodenerosion.

Die Zahl der Landwirtschaftsbetriebe hat zwischen 1969 und 2010 von 125 auf 50 Betriebe abgenommen. Einige Betriebe wurden grösser und kleinere werden im Nebenerwerb weitergeführt. Auf vielen Höfen ist die Nachfolge nicht gesichert, da die Betriebsgrösse kein genügendes Familieneinkommen gewährleistet.

 Doch eines ist geblieben: die Bauern haben eine ganz spezielle Beziehung zu ihren Tieren, ihrem Land und zu den Jahreszeiten. Deshalb haben sie bei uns einen grossen Stellenwert.

  • In der Gemeinde Erlenbach gibt es heute neun Vollerwerbsbetriebe mit durchschnittlich je 30 Milchkühen, zehn Rindern und zehn Kälbern.
  • Ein typischer Erlenbacher Bauer führt aber einen kleineren Betrieb mit ungefähr zwölf Milchkühen, Rindern und Kälbern.
  • In drei Betrieben wird Schweinezucht betrieben und vereinzelt werden Ziegen gezüchtet.

Die meisten Landwirte transportieren die Milch täglich zu den Sammelstellen, von wo sie mit dem Tankwagen in die Verarbeitungszentrale geführt wird.

Viele Bauern betreiben noch traditionelle Alpwirtschaft. Jährlich werden auf Vorweiden und Alpen über 1900 Kühe, Rinder und ca. 280 Ziegen gesömmert. Auf den Alpen wird die Milch zu Alpkäse verarbeitet. Viele Bauern vermarkten ihre Produkte selbständig. So werden frische Milch, feiner Käse, Dauerwürste und Frischfleisch direkt ab Hof verkauft.

Simmentaler Zucht

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